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Wie ticken die Jugendlichen? |
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Dienstag, 06 April 2010 |
Zu einer Fortbildungsveranstaltung in das Hirschauer Feuerwehrgerätehaus hatte Kreisjugendfeuerwehrwart Hubert Haller die Jugendfeuerwehrwarte des Landkreises geladen. Diesjährige Ausbildungsthemen waren die Zuschussmöglichkeiten für Jugendfeuerwehrgruppen durch den Kreisjugendring, sowie die Vorstellung der Sinus-Milieu-Studie.
Ferdinand Hermann, ein Referent des Kreisjugendring Amberg-Sulzbach, erläuterte den 70 Lehrgangsteilnehmern die verschiedenen Zuschussarten des Kreisjugendrings. Er wies die Schulungsteilnehmer daraufhin, dass es wichtig sei, die Richtlinien einzuhalten, um Zuschüsse zu bekommen. Sollten Unsicherheiten bestehen, könne man vor Antragstellung beim Kreisjugendring Informationen einholen. Bei Baumaßnahmen sei es auf jeden Fall erforderlich, dass man vor Beginn mit dem Kreisjugendring Kontakt aufnimmt. Nach einer Pause stellte Ferdinand Hermann den interessierten Zuhörern die Sinus-Milieu-Studie vor. Diese teilt die Jugendlichen nach ihren Eigenheiten und Besonderheiten in sieben verschiedene Gruppen (Milieus) ein. Mittels Audiocollagen, welche die Musikrichtungen der einzelnen Milieus aufzeigte und Werbespots, die das Lebensmotto der jeweiligen Jugendlichen verdeutlichte, gelang es Referent Hermann die Unterschiede zwischen den einzelnen Gruppen klar darzustellen. Deutlich wurde während des Vortrages, dass manche Milieus für die Jugendarbeit nicht erreichbar sind, da sie kein Interesse an Vereinsarbeit haben und unter sich bleiben wollen. Andere Jugendliche wiederum könne man erreichen, jedoch nur wenn man spezielle Programme bietet, wie beispielsweise Projektarbeit. |