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Kreisjugendwart Hubert Haller freute sich bei der Versammlung der Jugendwarte und der Jugendfeuerwehr Amberg-Sulzbach am Freitagabend im Gerätehaus Rosenberg über ein erfolgreiches Jahr 2009 und den Aufschwung beim Nachwuchs. Diese Freude teilten mit ihm Landrat Richard Reisinger, 1. Bürgermeister Gerd Geismann und KBI Werner Vogl in Vertretung von KBR Franz Iberer.
In seinem Grußwort würdigte Bürgermeister Geismann: „Ihr macht es sehr gut. Ihr seid keine Helden, ihr seid Helfer!“ Wie Landrat Reisinger hatte er auch eine Spende mitgebracht. Der Landrat zeigte sich beeindruckt von dem Jahresprogramm der Feuerwehrjugend und sicherte zu, diese zu fördern. Auch KBI Vogl versprach die weitere Unterstützung der Erwachsenen und der Führungskräfte. In seinem Rückblick sagte Haller, zum Stichtag 31. Dezember 2009 habe man mit 759 Buben und 239 Mädchen im Alter von zwölf bis 17 Jahren, also fast 1000 Jugendlichen, einen überraschenden Höchststand erreicht. 54 Mitglieder mehr als 2008 bedeute einen Anstieg um fünf Prozent; die engagierte Jugendarbeit mache sich bemerkbar. Neue Jugendgruppen wurden gegründet, sicher auch beeinflusst durch den Deutschen Jugendfeuerwehrtag in Amberg, meinte Haller. Mit vielen Jugendlichen um 15 und 16 Jahre könne man erneut auf guten Nachwuchs für die Wehren hoffen. Die Abnahmen des Wissenstests hätten 2009 stark zugenommen: Es gebe einen Rekord mit 269 Mal Bronze, 171 Mal Silber und 147 Mal Gold; 691 Anwärter haben sich der Prüfung unterzogen. 111 Teilnehmer gab es bei der Bayerischen Jugendspange, das viertbeste Ergebnis der vergangenen zehn Jahre. Als „Stiefkind“ bezeichnete Haller aber die „Jugendflamme“ mit nur 43 Abnahmen. Er hofft auf Verbesserungen, wenn in Kürze das Informationsheft zur Jugendflamme erscheint. Haller erinnerte auch an die Landkreisausscheidung am 9. Mai 2009 im Krötenseestadion mit 21 Mannschaften. Sieger wurde die Jugendwehr Ensdorf vor Schnaittenbach, Atzmannsricht, Wolfsbach und Steiningloh-Urspring. Beim Bezirksentscheid hatte der amtierende deutsche Vizemeister Tirschenreuth die Nase vorn, auf Platz 13 landete Steiningloh-Urspring. Er ging u. a. noch auf den Deutschen Feuerwehrjugendtag in Amberg und das Fußballturnier mit 30 Mannschaften im Dezember in Hirschau ein. Den Kassenbericht gab Michael Iberer, der für Zuschüsse, vor allem auch des Kreisjugendringes, dankte. Florian Könner lobte die Kassenführung sehr. Bezirksjugendfeuerwehrwart Heinrich Scharf, auch stellvertretender Jugendwart der Deutschen Feuerwehrjugend, dankte für den großartigen Einsatz beim Deutschen Jugendfeuerwehrtag in Amberg. Die etwa 100 jungen Kräfte aus dem Landkreis hätten nicht nur das Zeltlager organisiert, sondern auch an anderen Stellen aktiv mitgearbeitet. Das beweise, welch großartige Feuerwehrjugend die Oberpfalz habe, die in Bayern führend sei. Auch in der Oberpfalz gebe es eine leichte Steigerung entgegen der Tendenz in anderen Ländern. Die Oberpfalz habe 10 422 Jugendliche, davon 3245 Mädchen, 911 Jugendgruppen, 1461 Ausbilder. 2009 wurden 8564 Leistungsabzeichen vergeben. Bei der Versammlung der Jugendfeuerwehren im Landkreis betonte stellvertretende Kreisjugendwartin Conny Bäuml, dass man die Jugend für die Feuerwehr begeistern müsse. So wird die Jugendwartschulung das Thema „Jugendwerbung“ haben, Referent ist Oliver Endres (KJR). „Nur wer weiß, was die Jugend bewegt, kann sie bewegen“, so Bäuml. Kreisjugendwart Hubert Haller kündigte an, am 15. Mai findet die Bayernausscheidung im Internationalen Jugendwettbewerb des CTIF in Neunburg vorm Wald, teilnehmen können die Jahrgänge 1994 bis 1998. An der Deutschen Jugendspange können heuer die Jahrgänge 1992 bis 1995 teilnehmen. Teilnehmer müssen mindestens ein Jahr Mitglied einer Jugendfeuerwehrgruppe sein, Feuerwehren können sich auch zusammenschließen. Beim Abzeichen sind fünf Aufgaben zu erfüllen, Abnahme ist am 17. Juli im SportzentrumKümmersbruck. Das Zeltlager 2010 wird vom 5. bis 8. August in Schnaittenbach stattfinden, geplant ist dabei auch ein Besuch im Hochseilgarten Hirschau. In der Rudolf-Scheuerer-Halle in Kümmersbruck wird am 4./5. Dezember das Fußballhallenturnier für die Jahrgäng 1993 bis 1998 sein. Auf die Homepage kommt man jetzt schneller über www.kjf-as.de. Die Wahlen ergaben keine Änderungen: Kreisjugendgruppensprecher bleibt weiterhin Patrick Hackl von der Feuerwehr Haselmühl. Schriftführer Horst Zagel von der Feuerwehr Steinling. Kassier Michael Iberer von der Feuerwehr Hahnbach. Die beiden Kassenprüfer sind weiterhin Florian Könner von der Feuerwehr Haselmühl und Georg Kirchner von der Feuerwehr Hirschau. 
Die Gewählten (v.l.n.r): Horst Zagel, Patrick Hackl, Florian Könner, Michael Iberer Bericht und Bild: Mittelbayerische Zeitung vom 2. März 2010 |