|
Salz statt Wasser und Feuer |
|
Dienstag, 03 November 2009 |
Die Jugendgruppe der FF Ursulapoppenricht - verstärkt durch Gäste aus Steiningloh, Röckenricht und Trondorf - besuchte im September das Kali-Bergwerk in Merkers (Thüringen), dessen Salzvorräte vor 250 Millionen Jahren vom Zechstein-Meer gebildet worden waren.
Zunächst gab es einen Zwischenstopp in Schmalkalden. Die Führung durch die Altstadt bot prachtvolle Fachwerkbauten und zeigte auf, welch wichtige Rolle diese Stadt während der Reformation gespielt hatte; denn hier schlossen sich 1531 reformwillige deutsche Fürsten und Reichsstädte mit Martin Luther im Kampf gegen Kaiser und Papst zusammen. 
Im Bergwerk Merkers brachte der Förderkorb die Besucher in eine Tiefe von 508 m; anschließend fuhren LKWs in halsbrecherischer Fahrt über 20 km unter Tage zu den unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten.  
Gezeigt wurden eine 300 m lange Lagerhalle für 50.000 Tonnen Salz, in der jetzt Konzerte und Fußballturniere stattfinden, der „Goldraum“, in dem die Amerikaner am Kriegsende die Gold- und Währungsreserven des Deutschen Reiches gefunden hatten, die 800 m unter der Erdoberfläche gelegene Kristallgrotte mit den größten Salzkristallen der Erde und das Museeum der Grube. Ein Film informierte darüber, wie heute mit Bohrrobotern, Sprengungen und Großgeräten Salz abgebaut und gefördert und wie das Gewölbe mit großen Dübeln gesichert wird.    Nach 3 Stunden Erd- und Bergwerksgeschichte kehrten alle wieder ans Tageslicht zurück. Eine Abendeinkehr im oberfränkischen Gunzendorf unterbrach die lange Heimfahrt und rundete den Ausflug ab . Text und Bilder: FF Ursulapoppenricht |